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Raumakustik Alles rund um dieses wichtige Thema

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03.10.2016 23:23
schauki
AW: neuer hör- und wohnraum

Hallo!

1 Möglichkeit:
So wie es am besten gefällt

2 Möglichkeit:
Den optimalen Winkel durch Messungen bestimmen.
Das kann wie andere schon gesagt haben auch ein andere Winkel sein als der normale zur Schallwand.

Beispiel viele Koaxe:
auf der normalen (also der Z Achse des Chassis) gibt es oft Auslöschungen die unter Winkel verschwinden, weil sich durch die Form eben auf der Z Achse etwas auslöscht.
Da kann es besser sein diese unter z.B. 15% zu hören.

Die optische Achse muss also nicht immer die akustisch (beste) Achse sein.

mfg
03.10.2016 23:16
ra
AW: neuer hör- und wohnraum

es gibt ja oft auch in stereogazetten frequenzschriebe - kann man zumindest daumen x pi einen ersten eindruck gewinnen.
auch auf der homepage bei seriösen herstellern sind solche manchmal einzusehen.
gruß reinhard
03.10.2016 22:37
DIN-HiFi
AW: neuer hör- und wohnraum

Guter Hinweis. Nur wie will man das bei seinen LS herausbekommen?
03.10.2016 22:33
longueval
AW: neuer hör- und wohnraum

bei hifilautsprechern, bei dennen der frequenzgang auf achse höhenbetont ist, kann das nicht einwinkeln sinvoll sein.
03.10.2016 21:27
DIN-HiFi
AW: neuer hör- und wohnraum

Dazu geben die Hersteller im Beipackzettel zu den LS bestimmt nur selten Auskunft, oder wie verhält es sich mit den notwendigen Angaben?
03.10.2016 21:22
ra
AW: neuer hör- und wohnraum

hängt meiner erfahrung nach auch vom achsen- und winkelfrequenzgang ab - bei manchen breitbändern z.b.
gruß reinhard
03.10.2016 08:15
David
AW: neuer hör- und wohnraum

Grundsätzlich sollten die Lautsprecher genau zum Hörplatz hin eingedreht sein. Schnittpunkt genau dort wo gehört wird.

Es gibt seltene Ausnahmen, wo Abweichungen davon (angeblich) Sinn machen. Ich persönlich halte nicht viel davon.
03.10.2016 07:56
DIN-HiFi
AW: neuer hör- und wohnraum

Wollte mal kurz hier die grundsätzliche Frage über das Foto stellen, ob es bei dieser Stereobasisbreite sinnvoll ist wie abgebildet die LS etwas nach innen zu drehen oder lieber parallel aufzustellen. Hintergrund: Früher hatte ich mal gelesen, dass es vorteilhaft sei, bei einer sehr großen Basisbreite die LS etwas nach innen zu drehen. Gilt dies noch immer bzw. ist die auf dem Foto gezeigte Breite bereits als sehr groß zu bezeichnen?
09.08.2016 08:26
David
AW: neuer hör- und wohnraum

Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
ok - danke.
um bei oliver zu bleiben und an mein früheres staement anzuschließen: ich richte ein, spiel mich und werde sehen, hören und berichten.
gruß reinhard
Das ist ja, wenn man einen Raum nicht nur für die Musikwiedergabe optimieren möchte, ohnehin "gelebte Praxis".

Allerdings könnte man bei der Ausstattung dort und da Entscheidungen treffen, die auf "bessere Raumakustik" hinzielen.
08.08.2016 16:13
ra
AW: neuer hör- und wohnraum

ok - danke.
um bei oliver zu bleiben und an mein früheres staement anzuschließen: ich richte ein, spiel mich und werde sehen, hören und berichten.
gruß reinhard
08.08.2016 14:20
dipol-audio
AW: neuer hör- und wohnraum

Zitat:
Zitat von Unregistriert Beitrag anzeigen
... ich würde lange Seite auf lange Seite nehmen; dann sind die Reflexionen von den Seitenwänden nicht so ausgeprägt.
Stereobasisbreite 2 bis 2,5 m, damit ist der Hörplatz weg von der Rückwand.

Pauschalaussagen - ganz gleich in welche Richtung - sind in der Raumakustik immer mit Vorsicht zu genießen, auch wenn ich mich selbst gelegentlich dazu hinreißen lasse ...


(@ra, @zusammen ...)

Edit: Reinhard betreibt Dipole als Haupt-LS und hat derzeit einen monopolaren Subwoofer.


Dipole, Raumachsen, Bass:

Bei (Fullrange-) Dipolen ergibt sich tendenziell eine bessere Impulswiedergabe (Tiefton bis unterer Mittelton), wenn die Hauptabstrahlachse der LS parallel zur längeren Achse eines Raums ausgerichtet wird und man es gleichzeitig mit der Einwinkelung nicht übertreibt ... (Voraussetzung sind natürlich auch "vernünftige" Wandabstände der LS).

Außerdem spielt die Grundresonanz des Raums in Anregungsrichtung bei Dipolen eine Rolle für die erreichbare untere Grenzfrequenz, so daß die nur 4,5m lange (kürzere) Achse hier ohnehin schon etwas kurz ist (Grundmode hier bei ca. 38Hz).

Allerdings wäre z.B. bei einem Quad "ESL 63" (ohne Subwoofer im Raum) unterhalb ca. 40Hz ohnehin nicht mehr viel zu holen ... man kann ihm dort vorwiegend nur noch "mechanische Schmerzen" zufügen.

Die Reflexionen von den Seitenwänden des Raums sind bei Dipolen jedoch abgemildert aufgrund der Richtcharakteristik (von Abständen und Einwinkelung abhängig), so daß die bei üblichen monopolar abstrahlenden LS-Boxen besonders zu beachtenden ipsilateralen Reflexionen (diese werden bei kleinen Wandabständen der LS dann zu stark und treffen zu früh am Hörplatz ein) insbesondere bei Fullrange Dipolen nicht mit vergleichbar hohen Pegeln auftreten.


Trockenbauwände u.a. aus Gipskarton und Tieftonabsorption:

Alles was hier ohne Baupläne oder Messungen gesagt werden kann ist mehr oder weniger pure Spekulation. Sicher wird eine federnde Vorsatzwand vor einer harten Mauer irgendwo im Tiefton bis in den unteren Mittelton merklich absorbieren ...


In welchem Frequenzbereich das jedoch wie deutlich geschieht hängt u.a.

- von den Abständen der Unterlattung (größere "ungestützte" Flächen haben tiefer liegende Grundresonanzen)
- dem Abstand der Platten zur Mauer (Beitrag der "Luftfeder"),
- Art und Stärke der Platten (Massebelegung, Biegesteifigkeit)
- Füllung des Hohlraumes (Dämpfung, Güte der Eigenresonanzen)
- etc.

ab.

Wen man die Wände mal großflächig "abklopft", kann man sich einen groben Eindruck verschaffen, in welchem Frequenzbereich absorbiert werden könnte und wie die Resonanzgüten der Plattenabsorber etwa sind.

Dazu muss die Wand dann in der Praxis jedoch an den betreffenden Stellen auch durch passende Druckmaxima (der Luftschall-Eigenmoden) im Raum angeregt werden ... :

Hat eine Vorsatzschale (vor einer Mauer) in einer bestimmten Zone einen Schwingungsbauch (der Biegeschwingung) z.B. bei 60Hz, dieser wird jedoch nie durch eine Raummode angeregt, weil dort keine Raummode ein Druckmaximum hat (oder die Raummode nicht entsprechend durch die LS angeregt wird), dann gehen sich Raummode und (theoretisches) Absorptionsvermögen der Wand "aus dem Weg" und es passiert nicht viel:

Das ist Raumakustik ...

Eine "akustisch ungeplante" Trockenbauwand ohne weitere Angaben ist also für Forendiskussionen eine reine "Wundertüte", d.h. jeder kann was dazu sagen, aber "alles oder nix" kann stimmen, solange es z.B. keine "vorher/nachher" Messungen gibt.

Ein diesbezüglich vergleichbares Thema wäre u.a. eine geplante Radtour auf dem Mars ...


Grundsätzlich können hinreichend tief abgestimmte Plattenabsorber (um solche handelt es sich oft) mit passender Dämpfung jedoch recht breitbandig absorbieren, wobei dann die "äquivalente Fensterfläche" meist nicht sehr hoch ist in Relation zur Fläche des Absorbers. Der objektiv messbare und auch subjektiv erfahrbare Unterschied zu "schallharten Wänden" (Beton ...) kann im Tiefton trotzdem erheblich sein, wenn es gelingt Eigenmoden "die Spitze" zu nehmen.
08.08.2016 13:31
ra
AW: neuer hör- und wohnraum

danke mal für die antworten.
breitseite hab ich auch überlegt - ist aber, da auch wohnraum, nicht wirklich machbar; und auch, weil die dipole am besten in den ecken spielen, mit einem knappen meter wandabstand.
aber anfang nächster woche wirds mal fertig, und dann eingerichtet im doppelten wortsinn.
gruß reinhard
08.08.2016 13:06
Unregistriert
AW: neuer hör- und wohnraum

... ich würde lange Seite auf lange Seite nehmen; dann sind die Reflexionen von den Seitenwänden nicht so ausgeprägt.
Stereobasisbreite 2 bis 2,5 m, damit ist der Hörplatz weg von der Rückwand.
08.08.2016 12:57
Leo1
AW: neuer hör- und wohnraum

Hallo ra

Bei mir sieht es so aus zur Zeit. Messwerte habe ich da keine.

Da ich nicht laut höre, reicht es für mich.

Wände: Backstein verputzt
Dach: Isoliert getäfert
Boden: Gefliesst

Vielleicht eine kleine Hilfe für dich.

08.08.2016 12:55
ra
AW: neuer hör- und wohnraum

danke mal.
die situation hier ist aber so, dass hinter den platten sich schon auch solides mauerwerk befindet.
aber bringt viell. eh nicht viel zu diskutieren - wahrscheinlich besser, mal einzurichten, zu hören und dann zu berichten.
wird ja nicht mehr allzulange dauern. bin ja endlich wieder mal ein paar wochen zuhause.
gruß reinhard
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