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Audiophiles Hören, Hörpsychologie Persönliche Hörgewohnheiten und Hörsituationen

Thema: Blindtest entzaubert Stradivari Auf Thema antworten
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06.03.2013 23:44
longueval frequenzgang (spl) einer guaneri gesu
06.03.2013 19:27
longueval beispiel geigenklang

http://www.schleske.de/forschung.html
http://www.schleske.de/de/unsere-for...llanalyse.html

und klangbeispiele zum anhören
http://www.schleske.de/unsere-forsch...anzprofil.html
06.03.2013 19:18
hubert381 Keine Ahnung, was nun die Stradi ist.
Mir gefällt die V2 besser.

Klassik ist nicht so mein Ding, aber vielleicht ist es auch nur die Art wie die 2te gespielt wird, und dadurch für mich schöner klingt.
Danke nochmal für den Link - Hochinteressant.

Steht im Artikel wo geschrieben, was v1 und v2 ist?
Edit: steht am Schluss
06.03.2013 18:56
longueval hahahaha
da hab ich also richtig geraten nun ja 50:50
was ich aber auch sagen muss, sie klingen verschieden (minimal)
die behauptung, sie klängen gleich kann ich so nicht bestätigen. wem allerdings was gefällt---- nun ja
06.03.2013 18:36
hubert381 Super, muss ich mir zu Gemüte führen, toll dass nicht direkt daneben steht was 1 und 2 ist.
Danke!
06.03.2013 17:20
Jakob
Zitat:
Zitat von hubert381 Beitrag anzeigen
Gibt es eigentlich 2 idente Stücke (derselbe Spieler) wo zum Download - einmal Stradi und einmal neu?

Würd egerne selber beides hören.
Lauries Blog verlinkt eine Seite mit entsprechendem Beispiel:

http://www.npr.org/blogs/deceptiveca...pick-the-strad

Gruß
06.03.2013 09:59
longueval dürfte schwierig sein
violinspieler sind im normalfall extrem auf ihr instrument eingeschossen und brauchen eine umstellungszeit, um wirklich vergleichbare leistungen zu erbringen. alleine die verschiedene saitenlage im bruchteil eines milimeterbereichs kann irritierend wirken. schon erlebt nach austausch eines stegs oder eines kinnhalters.
anders als bei bundinstrumenten hat der spieler noch mehr einfluss auf die tonbildung.
06.03.2013 07:03
hubert381 Gibt es eigentlich 2 idente Stücke (derselbe Spieler) wo zum Download - einmal Stradi und einmal neu?

Würd egerne selber beides hören.
05.03.2013 15:34
Jakob Ich empfehle grundsätzlich, die Studien (und zusammenhängende Informationen), sofern möglich, selbst im Original zu lesen, denn die Zweit- und Drittverwerter formulieren häufig ganz "eigene" Schlußfolgerungen/Schlagzeilen:

http://www.pnas.org/content/109/3/760.full.pdf+html (Fundort der Studie Fritz et al.)
http://www.artsjournal.com/slippeddi...ainst-new.html
http://www.violinist.com/blog/laurie/20121/13039/

Die anderen beiden Links führen zu Beschreibungen zweier, am Blindtest beteiligter, Violonisten.

Gruß
05.03.2013 08:37
Phototipps.com http://www.wissenswerkstatt.net/2012...hen-in-studie/
http://science.orf.at/stories/1692648/
http://www.zeit.de/kultur/musik/2012...-geigen-studie
http://www.spiegel.de/wissenschaft/t...-a-806748.html

04.03.2013 22:33
longueval die guaneri gesu von paganini (ich glaub die heißt kanone) ist übrigens in genua im museum, auch die stadt cremona besitzt eine, die durfte ich anlässlich eines geigenbauerseminars in cremona, zu dem ich mich "eingeschlichen" hatte, anfassen und kurz probieren, weil ich von den geigenbauern der beste violinist war
aber der schlechteste handwerker
ein bissi in ehrfurcht erstarrt war ich schon
ich glaub ca 240 von der sorte hat er gebaut und ein cello.
04.03.2013 17:20
longueval
Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
...so ist das.

Und mir (persönlich vollkommen unbegabt beim Thema Musikmachen) hat man das schon als Kind in der Schule beigebracht, dass solche alten Instrumente aus technischen bzw. Alterungsgründen heute überhaupt nicht mehr spielbar sind, es sei denn, sie sind im Laufe ihres Lebens (teils mehrfach!) repariert und/oder restauriert worden. Dann sind sie aber nicht mehr mit dem ursprünglichen Instrument identisch, sondern im Prinzip ein neues. Und klingen deshalb auch ganz anders.

Aber das wollen einige Leute hier leider nicht einsehen...wenn sie vom unvergleichlichen Klang einer jahrhunderte alten Stradivari fabulieren...dass die längst ganz anders klingt, als kurz nach ihrer ursprünglichen Fertigstellung (und heute niemand mehr sagen kann, wie sie denn ursprünglich mal klang!) wird locker ignoriert...

Gruß

RD
hinzu kommt, dass geigen, wenn sie nicht gepielt werden, zb bei sammlern, ihren klang ändern. die theorie dahinter ist, dass das holz sich sozusagen "weichresonieren" muss ...
trotzdem hätte ich gerne eine, zb amati.... leider fehlt mir die "zeit"
04.03.2013 16:21
ruedi01
Zitat:
Zitat von longueval Beitrag anzeigen
...so alte instrumente sind nicht mehr original, stichwort: steg, saiten, oft auch wirbel und saitenhalter, stimmstock wurden im laufe der zeit meist erneuert.
niemand weiß, wie die instrumente vor 150 jahren klangen (darmsaiten).
...
...so ist das.

Und mir (persönlich vollkommen unbegabt beim Thema Musikmachen) hat man das schon als Kind in der Schule beigebracht, dass solche alten Instrumente aus technischen bzw. Alterungsgründen heute überhaupt nicht mehr spielbar sind, es sei denn, sie sind im Laufe ihres Lebens (teils mehrfach!) repariert und/oder restauriert worden. Dann sind sie aber nicht mehr mit dem ursprünglichen Instrument identisch, sondern im Prinzip ein neues. Und klingen deshalb auch ganz anders.

Aber das wollen einige Leute hier leider nicht einsehen...wenn sie vom unvergleichlichen Klang einer jahrhunderte alten Stradivari fabulieren...dass die längst ganz anders klingt, als kurz nach ihrer ursprünglichen Fertigstellung (und heute niemand mehr sagen kann, wie sie denn ursprünglich mal klang!) wird locker ignoriert...

Gruß

RD
04.03.2013 09:53
longueval ich spiele geige, mehr schlecht als recht, ich betrachte mich selbst mehr als musikant denn als musiker. meine geige ist eine meistergeige aus dem 19.jhd.
eine stradivari hatte ich noch nie in der hand, eine guaneri gesu schon.
so alte instrumente sind nicht mehr original, stichwort: steg, saiten, oft auch wirbel und saitenhalter, stimmstock wurden im laufe der zeit meist erneuert.
niemand weiß, wie die instrumente vor 150 jahren klangen (darmsaiten).
eines weiß ich aber ganz bestimmt, dass die guaneri anders klingt als meine.
die obertöne sind harscher und lauter und sie ist schwerer dazu zu bewegen "lieblich" zu klingen, sie muss also bewusst ein wenig anders gestrichen werden. und
besonders auffällig, sie klingt "lauter".
nicht zu vergessen, dass eine geige für den spieler völlig anders klingt, als für einen zuhörer in einiger entfernung.
ein 10cm konus mitteltöner der einen firma, klingt ohne weiche auch anders als der einer anderen firma.

man denke nur an das verschiedene aufbrechen und resonanzen der membrane
14.11.2012 11:25
Babak Hallo

Zitat:
Zitat von ruedi01 Beitrag anzeigen
Also ich habe noch keinen Mathematiker getroffen, der sich ernshaft Gedanken darüber macht, ob ihm eine Gleichung (ein Lösungsweg) gefällt oder nicht. Er interessiert sich dafür, ob das Ergebnis richtig ist.
Zitat:
Zitat von B. Albert Beitrag anzeigen
Aber wenn ich richtig informiert bin, dann legen Mathematiker schon großen Wert auf die "Schönheit" eines Beweises. Ich glaube, Marcus du Sautoy hat in "Das Geheimnis der Symmetrie" einiges dazu geschrieben. Müßte ich noch einmal nachlesen.
Zitat:
Zitat von ra Beitrag anzeigen
da fällt mir immer wieder ein physiker des cern ein, der sagte "es muss wahr sein, weil es so schön ist".
harmonie ist reine mathematik, musik ebenso.
ob blütenblätter, sonnensysteme, galaxien oder weizenhalme - ohne geht nix.
Paul Dirac sagte auch sowas
Aber wer ist Paul Dirac?

LG
Babak
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